Georg Adam von Starhemberg als Reichshofrat

Die Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung setzt auch im Jahre 2017 ihre Reihe der öffentlichen Vorträge in Wetzlar fort: Frau Dr. Eva Ortlieb, Graz, hält am Donnerstag, dem 27. April 2017, um 20.00 Uhr in der Aula, Obertorstraße 20, Wetzlar, einen Vortrag über das Thema „Georg Adam von Starhemberg (1724–1807) als Reichshofrat. Die Relationen im Starhembergischen Familienarchiv“.

Dazu ergeht sehr herzliche Einladung!

Download Flyer

NACHWUCHSTAGUNG ERFOLGREICH ZU ENDE GEGANGEN

Das 9. wissenschaftliche Kolloquium der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e.V. „Unter der Linde und vor dem Kaiser – Neue Perspektiven auf Gerichtsvielfalt und Gerichtslandschaften im Heiligen Römischen Reich“ ist erfolgreich zu Ende gegangen. Dabei handelte es sich zugleich um die 15. Nachwuchstagung des Netzwerks Reichsgerichtsbarkeit. An drei Tagen diskutierten renommierte Wissenschaftler und der wissenschaftliche Nachwuchs die Gerichtsvielfalt im Heiligen Reich vom ausgehenden Spätmittelalter bis zum Ende der Frühen Neuzeit. In 17 Vorträgen wurden zahlreiche Gerichte im Reichsgebiet dargestellt und Zusammenhänge der Gerichte zueinander und zu den beiden Reichsgerichten, aber auch das Verhältnis zu ihren Nutzern aus ökonomischer Perspektive, herausgearbeitet. Daneben wurde die Komplexität der Gerichte als soziale Gebilde ebenso beleuchtet wie die Gerichtsbarkeit für bestimmte Personengruppen oder Sachgebiete. Einen besonderen Höhepunkt bildete der Abendvortrag von Herrn Prof. em. Dr. Dr. h.c. Dietmar Willoweit zum Thema „Der Respekt des Richters vor dem Recht – Wandlungen seines Rechtsverständnisses“, zu dem auch zahlreiche Bürger aus Wetzlar und Umgebung erschienen, die überdies der ersten Verleihung des Preises für Justizgeschichte an Herrn Dr. Thomas Dorfner beiwohnen konnten. Der mit 2.000,– Euro dotierte Preis für hervorragende Nachwuchsleistungen auf dem Gebiet der Justizgeschichte wurde ihm für seine Dissertation mit dem Titel „Mittler zwischen Haupt und Gliedern. Die Reichshofratsagenten und ihre Rolle im Verfahren (1658–1740)“ verliehen. Das Netzwerk Reichsgerichtsbarkeit gratuliert sehr herzlich!

DER RESPEKT DES RICHTERS VOR DEM RECHT

Die Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung lädt herzlich zum öffentlichen Vortrag von
Prof. em. Dr. Dr. h.c. Dietmar Willoweit (Würzburg)
zum Thema
Der Respekt des Richters vor dem Recht – Wandlungen seines Rechtsverständnisses
ein.
10. November 201620.00 Uhr, Aula, Obertorstr. 20, Wetzlar
Download Flyer

UNTER DER LINDE UND VOR DEM KAISER

Plakat 2.jpgEs ergeht sehr herzliche Einladung zur 15. Nachwuchstagung des Netzwerks Reichsgerichtsbarkeit zugleich Wissenschaftliches Kolloquium der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung vom 10. bis 12. November 2016 in Wetzlar. Das Tagungsprogramm steht hier für Sie zum Download zur Verfügung.

Anmeldungen werden bis zum 31. Oktober 2016 unter
forschungsstelle@reichskammergericht.de erbeten.

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

MULTINORMATIVITY

Das Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte veranstaltet vom 18.-29. Juli 2016 die Max-Planck Summer Academy for Legal History 2016. Für weitere Informationen zur Bewerbung klicken Sie bitte hier.

Kontakt:
Max Planck Institute
for European Legal History
Dr. Stefanie Rüther
summeracademy@rg.mpg.de

GEWALT, LANDFRIEDENSBRUCH UND REVOLTE

RKG-BildDie Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung
lädt herzlich ein zum Vortrag von

Prof. Dr. Karl Härter,
Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main,
zum Thema „Gewalt, Landfriedensbruch und Revolte: Das Reichskammergericht und die öffentliche Sicherheit“
am 14. April 2016 um 20 Uhr in der Aula, Obertorstraße 20, Wetzlar.

 

Anmeldung bitte unter forschungsstelle@reichskammergericht.de bis zum 07.04.2016

Die Einladung steht hier zum Download bereit.

PREIS FÜR FORSCHUNGEN ZUR JUSTIZGESCHICHTE

Die Gesellschaft für Reichskammergerichts-Forschung e.V. Wetzlar schreibt für das Jahr 2016 erstmalig einen Preis für Forschungen zur Justizgeschichte aus. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und wird anlässlich des Wissenschaftlichen Kolloquiums der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e.V. (zugleich 15. Nachwuchstagung des Netzwerks Reichsgerichtsbarkeit) verliehen, das vom 10. bis zum 12. November 2016 in Wetzlar stattfindet.
Der Preis zeichnet hervorragende Nachwuchsleistungen auf dem Gebiet der Justizgeschichte, insbesondere der Höchstgerichtsbarkeit auf Reichs- wie territorialer Ebene, aus. Ausgezeichnet wird nur die beste Arbeit. Die vorzulegenden Arbeiten müssen nach dem 01.05.2014 abgeschlossen worden und sollten veröffentlicht oder veröffentlichungsreif sein. Einsendeschluss ist der 30.04.2016.

Ausschreibungstext Preis 2016

Call for Papers: Unter der Linde und vor dem Kaiser

Das Netzwerk Reichsgerichtsbarkeit wird gemeinsam mit der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e.V. vom 10. bis 12. November 2016 in Wetzlar eine Tagung ausrichten. Heute würden wir Sie gerne auf den Call for Papers zum Thema

Unter der Linde und vor dem Kaiser.
Neue Perspektiven auf Gerichtsvielfalt und Gerichtslandschaften im Heiligen Römischen Reich

hinweisen. Wir freuen uns auf spannende Referatsvorschläge!

Hier geht´s zum Call for Papers

Prozessakten, Parteien, Partikularinteressen

Neuer Tagungsband erschienen!

9783110360202Der Erfolg eines informellen wissenschaftlichen Netzwerks basiert vor allem auf dem Tatendrang, dem wissenschaftlichen Engagement und der Kreativität seiner Mitglieder. Der Band, den wir Ihnen heute präsentieren dürfen und der auf dem Weg in die Buchhandlungen ist, ist das Ergebnis der Zusammenarbeit vieler aktiver Netzwerker und enthält die Beiträge der 12. Nachwuchstagung des Netzwerks Reichsgerichtsbarkeit, die vom 22. bis 23. November 2013 in den Räumlichkeiten der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e. V. in Wetzlar stattfand.
Bei der Organisation der Tagung und der Vorbereitung dieses Sammelbandes erhielten wir vielfältige Unterstützung. Vor allem möchten wir der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e. V. danken, die uns großzügig nicht nur ihre Räumlichkeiten und Infrastruktur zur Verfügung stellte, sondern überdies die Tagung und den Sammelband finanziert hat. Wir danken zudem allen an der Tagung beteiligten Netzwerkern, die einerseits mit ihren Vorträgen und Diskussionsbeiträgen zum fruchtbaren und konstruktiven wissenschaftlichen Dialog über den Stand und die Perspektiven der Höchstgerichtsforschung beitrugen und andererseits ihre Redebeiträge für die vorliegende Publikation zur Verfügung stellten.

Darüber hinaus hat Frau Müller durch ihre organisatorische Unterstützung den perfekten Ablauf der Tagung sichergestellt. Dafür gebührt ihr unser Dank ebenso wie wir Prof. Dr. Anja Amend-Traut, Prof. Dr. Anette Baumann und Dr. Stephan Wendehorst zu großem Dank verpflichtet sind. Sie waren es, die uns mit ihrer Erfahrung sowie mit Rat und Tat zur Seite standen. Ferner wollen wir Dipl.-Jur. Univ. Josef Bongartz M.A. sowie Dr. Stefan A. Stodolkowitz, die bei der Redaktion der Texte behilflich waren und Korrektur lasen, in den Dank mit einschließen. Nicht zuletzt danken wir Bettina Neuhoff vom Verlag De Gruyter Oldenbourg, in deren erfahrenen Händen die Betreuung des Bandes lag, für ihre Geduld und Unterstützung. Den Reihenherausgebern danken wir für die Aufnahme des Bandes in die Reihe „bibliothek altes Reich“ und ihre wertvollen Ratschläge bei der Entstehung dieses Bandes.

Wir freuen uns über das Erscheinen des nunmehr achten Sammelbandes des Netzwerks Reichsgerichtsbarkeit und wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre.

Alexander Denzler, Ellen Franke, Britta Schneider
für das Netzwerk Reichsgerichtsbarkeit