An die Gerichtsakten, fertig, los!

16. Nachwuchsworkshop des Netzwerks Reichsgerichtsbarkeit

Das vorläufige Programm für den Workshop An die Gerichtsakten, fertig, los! am 22. und 23.09.2017 steht fest und kann hier eingesehen werden.

Diskutant*innen und Hörer*innen sehr herzlich willkommen.

Um Anmeldung zur Teilnahme wird gebeten bis 15. September 2017 unter info@netzwerk-reichsgerichtsbarkeit.de.

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An die Gerichtsakten, fertig, los!

16. Nachwuchsworkshop des Netzwerks Reichsgerichtsbarkeit

Mit dem diesjährigen Workshop möchte das Netzwerk Reichsgerichtsbarkeit ein Forum für junge Nachwuchswissenschaftlerinnen anbieten, die sich mit der Gerichtsbarkeit im Alten Reich beschäftigen, Gerichtsakten als Quellen heranziehen oder Reichs-, Territorial- oder Lokalgerichte für ihre jeweilige Fragestellung nutzen. Es wird jungen Allgemein- und Rechtshistorikern die Gelegenheit gegeben, ihre Thesen, Methoden und ersten Ergebnisse auf der Veranstaltung vorzustellen. Die Idee dahinter ist, dass sich junge Nachwuchskräfte mit Expertinnen des Faches über laufende Forschungs- oder Qualifikationsprojekte austauschen können.

Im Rahmen der Veranstaltung möchten wir – nachdem in den vergangenen beiden Jahren Schwerpunktthemen die Veranstaltungen prägten – sehr bewusst wieder einen offenen Workshop anbieten, der vom 22. bis 23. September 2017 in Wetzlar stattfinden wird.

Eingeladen sind Masterstudierende, Doktorandinnen, Habilitandinnen oder Projektmitarbeiterinnen, die Gerichtsakten und verwandte Quellen für ihre Forschungen nutzen. Angesprochen sind etwa Historikerinnen, Rechtshistorikerinnen, Archivarinnen, Bibliothekarinnen, Museologinnen und Bloggerinnen. Intendiert ist ein offener Kreis von Wissenschaftlerinnen. Wir freuen uns auch über Themenvorschläge zu Arbeiten, die sich erst im Anfangsstadium befinden, um bereits in dieser Phase den Austausch zu ermöglichen, Impulse einarbeiten und Hinweise aufnehmen zu können. Geplant ist es, in informellem Rahmen den Referaten und Präsentationen je eine Stunde Aufmerksamkeit zu geben, um ausreichend Zeit für ausgiebige Diskussionen zu erhalten, wobei die reine Vortragszeit nicht mehr als 20 Minuten betragen sollte. Hierbei können bewusst Zuspitzungen formuliert, Methodenfragen erörtert oder Quellenprobleme aufgedeckt werden, um eine konstruktive Arbeitsatmosphäre zu erzeugen.

Wir freuen uns auf ein reges Interesse und bitten die Interessent*innen, sich bis zum 31. Juli 2017 unter info@netzwerk-reichsgerichtsbarkeit.de anzumelden.

Auch Teilnehmerinnen, die keine eigene Präsentation beisteuern, sind als Diskutant*innen und Hörer*innen sehr herzlich willkommen.

Der Workshop wird in den Räumlichkeiten der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung in Wetzlar stattfinden. Eine Übernahme der Reise- und Übernachtungskosten kann nicht zugesichert werden. Wir bemühen uns aber um einen angemessenen Zuschuss.

Sonderausstellung in Wetzlar

Von 16. Juli bis 17. September findet in Wetzlar die Ausstellung „Was einmahl wahr ist/bleibt wahr. Franz Callenbach (1663–1743) und seine acht Schulkomödien in Wetzlar“ statt. Die Sonderausstellung wird vom Reichskammergerichtsmuseum Wetzlar und der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e.V. in Kooperation durchgeführt.

Dazu ergeht sehr herzliche Einladung!

Flyer zur Ausstellung

Georg Adam von Starhemberg als Reichshofrat

Die Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung setzt auch im Jahre 2017 ihre Reihe der öffentlichen Vorträge in Wetzlar fort: Frau Dr. Eva Ortlieb, Graz, hält am Donnerstag, dem 27. April 2017, um 20.00 Uhr in der Aula, Obertorstraße 20, Wetzlar, einen Vortrag über das Thema „Georg Adam von Starhemberg (1724–1807) als Reichshofrat. Die Relationen im Starhembergischen Familienarchiv“.

Dazu ergeht sehr herzliche Einladung!

Download Flyer

NACHWUCHSTAGUNG ERFOLGREICH ZU ENDE GEGANGEN

Das 9. wissenschaftliche Kolloquium der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e.V. „Unter der Linde und vor dem Kaiser – Neue Perspektiven auf Gerichtsvielfalt und Gerichtslandschaften im Heiligen Römischen Reich“ ist erfolgreich zu Ende gegangen. Dabei handelte es sich zugleich um die 15. Nachwuchstagung des Netzwerks Reichsgerichtsbarkeit. An drei Tagen diskutierten renommierte Wissenschaftler und der wissenschaftliche Nachwuchs die Gerichtsvielfalt im Heiligen Reich vom ausgehenden Spätmittelalter bis zum Ende der Frühen Neuzeit. In 17 Vorträgen wurden zahlreiche Gerichte im Reichsgebiet dargestellt und Zusammenhänge der Gerichte zueinander und zu den beiden Reichsgerichten, aber auch das Verhältnis zu ihren Nutzern aus ökonomischer Perspektive, herausgearbeitet. Daneben wurde die Komplexität der Gerichte als soziale Gebilde ebenso beleuchtet wie die Gerichtsbarkeit für bestimmte Personengruppen oder Sachgebiete. Einen besonderen Höhepunkt bildete der Abendvortrag von Herrn Prof. em. Dr. Dr. h.c. Dietmar Willoweit zum Thema „Der Respekt des Richters vor dem Recht – Wandlungen seines Rechtsverständnisses“, zu dem auch zahlreiche Bürger aus Wetzlar und Umgebung erschienen, die überdies der ersten Verleihung des Preises für Justizgeschichte an Herrn Dr. Thomas Dorfner beiwohnen konnten. Der mit 2.000,– Euro dotierte Preis für hervorragende Nachwuchsleistungen auf dem Gebiet der Justizgeschichte wurde ihm für seine Dissertation mit dem Titel „Mittler zwischen Haupt und Gliedern. Die Reichshofratsagenten und ihre Rolle im Verfahren (1658–1740)“ verliehen. Das Netzwerk Reichsgerichtsbarkeit gratuliert sehr herzlich!

Call for Papers: Unter der Linde und vor dem Kaiser

Das Netzwerk Reichsgerichtsbarkeit wird gemeinsam mit der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e.V. vom 10. bis 12. November 2016 in Wetzlar eine Tagung ausrichten. Heute würden wir Sie gerne auf den Call for Papers zum Thema

Unter der Linde und vor dem Kaiser.
Neue Perspektiven auf Gerichtsvielfalt und Gerichtslandschaften im Heiligen Römischen Reich

hinweisen. Wir freuen uns auf spannende Referatsvorschläge!

Hier geht´s zum Call for Papers

Prozessakten, Parteien, Partikularinteressen

Neuer Tagungsband erschienen!

9783110360202Der Erfolg eines informellen wissenschaftlichen Netzwerks basiert vor allem auf dem Tatendrang, dem wissenschaftlichen Engagement und der Kreativität seiner Mitglieder. Der Band, den wir Ihnen heute präsentieren dürfen und der auf dem Weg in die Buchhandlungen ist, ist das Ergebnis der Zusammenarbeit vieler aktiver Netzwerker und enthält die Beiträge der 12. Nachwuchstagung des Netzwerks Reichsgerichtsbarkeit, die vom 22. bis 23. November 2013 in den Räumlichkeiten der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e. V. in Wetzlar stattfand.
Bei der Organisation der Tagung und der Vorbereitung dieses Sammelbandes erhielten wir vielfältige Unterstützung. Vor allem möchten wir der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e. V. danken, die uns großzügig nicht nur ihre Räumlichkeiten und Infrastruktur zur Verfügung stellte, sondern überdies die Tagung und den Sammelband finanziert hat. Wir danken zudem allen an der Tagung beteiligten Netzwerkern, die einerseits mit ihren Vorträgen und Diskussionsbeiträgen zum fruchtbaren und konstruktiven wissenschaftlichen Dialog über den Stand und die Perspektiven der Höchstgerichtsforschung beitrugen und andererseits ihre Redebeiträge für die vorliegende Publikation zur Verfügung stellten.

Darüber hinaus hat Frau Müller durch ihre organisatorische Unterstützung den perfekten Ablauf der Tagung sichergestellt. Dafür gebührt ihr unser Dank ebenso wie wir Prof. Dr. Anja Amend-Traut, Prof. Dr. Anette Baumann und Dr. Stephan Wendehorst zu großem Dank verpflichtet sind. Sie waren es, die uns mit ihrer Erfahrung sowie mit Rat und Tat zur Seite standen. Ferner wollen wir Dipl.-Jur. Univ. Josef Bongartz M.A. sowie Dr. Stefan A. Stodolkowitz, die bei der Redaktion der Texte behilflich waren und Korrektur lasen, in den Dank mit einschließen. Nicht zuletzt danken wir Bettina Neuhoff vom Verlag De Gruyter Oldenbourg, in deren erfahrenen Händen die Betreuung des Bandes lag, für ihre Geduld und Unterstützung. Den Reihenherausgebern danken wir für die Aufnahme des Bandes in die Reihe „bibliothek altes Reich“ und ihre wertvollen Ratschläge bei der Entstehung dieses Bandes.

Wir freuen uns über das Erscheinen des nunmehr achten Sammelbandes des Netzwerks Reichsgerichtsbarkeit und wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre.

Alexander Denzler, Ellen Franke, Britta Schneider
für das Netzwerk Reichsgerichtsbarkeit